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Betriebsansprache und Anschreiben 

 

Wie spreche ich den richtigen Betrieb an?
Die bisherige Projektpraxis hat gezeigt, dass es vorwiegend kleinere Unternehmen sind, die eine Teilzeitausbildung bei sich umsetzen. Ein Grund dafür ist, dass diese häufig einfacher auf individuelle Bedürfnisse von Mitarbeitern eingehen können als Großbetriebe. Außerdem spielt der „Familienfaktor“ bei kleinen Mitarbeiterteams oft eine größere Rolle.

Hinzu kommt, dass die Teilzeitausbildung einen kleinen Betrieb finanziell weniger belastet und Sie dem Betrieb wöchentlich zwischen 20-30 Stunden, abzüglich der Berufsschulzeiten, zur Verfügung stehen. Für Betriebe mit geringem Arbeitsfall oder mit Ausbildern/innen, die auch in Teilzeit arbeiten, kann dies eine wesentliche Rolle spielen.

Dennoch gibt es auch größere Firmen, die sich bei entsprechender Eignung der BewerberInnen für eine/n Teilzeit-Auszubildende/n entscheiden. Überlegen Sie sich, welche Betriebe in Ihrem Umfeld existieren und wo Sie gerne eine Ausbildung machen möchten.

Teilzeit-Ausbildungsplätze sind häufig zusätzliche Ausbildungsplätze, d.h. eine Bewerbung lohnt sich auch dann, wenn der Betrieb keine Stellenanzeige geschaltet hat (= Initiativbewerbung).


Nähere Informationen:

Industrie- und Handelskammer Lübeck
www.ihk-schleswig-holstein.de

Handwerkskammer Lübeck
www.hwk-luebeck.de/aus-weiterbildung

Bundesagentur für Arbeit
www.arbeitsagentur.de

meinestadt.de – in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit
www.meinestadt.de

Deutscher Bildungsserver
www.bildungsserver.de

Ausbildungs-Initiative Schleswig-Holstein
www.aish.de


Anschreiben
Das Anschreiben ist Ihre persönliche Visitenkarte. Daher ist es unbedingt ordentlich, in korrekter Rechtschreibung und auf den jeweiligen Betrieb hin zu formulieren und an die für Ausbildung zuständige Person zu adressieren. Investieren Sie in eine hochwertige Bewerbungsmappe! Gerade bei Bewerbungen um kaufmännische Ausbildungsplätze zeigen Sie bereits durch Ihren Briefaufbau, ob Sie die üblichen Normen kennen.

Personalverantwortliche wählen ihre späteren Angestellten oft danach aus, ob sie in der Schriftform sorgfältig gearbeitet haben. Dies gilt auch für die Teilzeitausbildung.


Bei Ihrem Bewerbungsschreiben sollten Sie auf folgende Fragen eine Antwort haben:

  • Wie/woher habe ich von dem Ausbildungsplatz erfahren?
  • Warum habe ich mich gerade für diese Ausbildung und dieses Unternehmen entschieden?
  • Welche Fähigkeiten und Qualifikationen habe ich zu bieten?
  • Warum bin ich die Richtige für diesen Ausbildungsplatz?
  • Wann kann ich mit einem Praktikum anfangen?
  • Wie wird mein Kind während der Ausbildung, auch bei Krankheit, betreut?


Absage
Der beste Weg mit Absagen umzugehen ist, daraus zu lernen, deshalb:

  • eigene Fehler analysieren
  • auch mit Absagen rechnen
  • immer mehrere „Eisen“ im Feuer haben
  • auch einen Plan machen, für den Fall, dass es keine passende Lehrstelle gibt


Erstattung von Bewerbungskosten
Der Antrag auf Erstattung von Bewerbungskosten bei der zuständigen Agentur, auf den die meisten Bewerber/-innen Anspruch haben, muss gestellt werden, bevor Sie sich bewerben oder z.B. Bewerbungsfotos machen! Eine nachträgliche Erstattung ist in der Regel nicht möglich.

Ausbildungsvergütung und Antragstellung.
Hier finden Sie zum Download im PDF-Format eine Checkliste zur Antragsstellung:

 Checkliste


Leitfaden Finanzierung.
Hier finden Sie zum Download im PDF-Format einen Leitfaden zur Fianzierung:

 Leitfaden Finanzierung



Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Finanzierung:

www.landesregierung.schleswig-holstein.de



Tipps zur Kostenerstattung für Bewerbungen:

TIPP 1.
Der Antrag auf Erstattung von Bewerbungskosten, auf den die meisten Bewerber/-innen Anspruch haben, muss gestellt werden, bevor Sie sich bewerben oder z.B. Bewerbungsfotos machen! Eine nachträgliche Erstattung ist in der Regel nicht möglich.



TIPP 2.
Anreise zum Betrieb rechtzeitig planen - Pünktlichkeit ist oberstest Gebot! Angemessene Kleidung auswählen: Ordnung und Sauberkeit!
Kind nicht mitbringen: Dadurch signalisieren Sie eine zuverlässige Kinderbetreuung! Informationen über das Unternehmen sammeln, Fragen zum Betrieb überlegen!



Mehr Tipps im Internet:
Wenn Sie sich noch nicht schlüssig sind, welchen Beruf Sie erlernen möchten, helfen Ihnen folgende Seiten weiter:

www.machs-richtig.de

www.berufs-wahl.de

www.berufsstrategie.de


Hilfen zur Bewerbung.
Zum Download finden Sie hier im PDF-Format Bwerbungsmuster, Lebenslaufmuster und Tipps für Vorstellungsgespräche:

 Bewerbungsmuster_I

 Bewerbungsmuster_II

 Bewerbungsmuster_III

 Tipps für ein Vorstellungsgespräch



Weitere Lehrstellenbörsen im Internet:

luebeck.opusforum.org

www.aubi-plus.de

www.stellenanzeigen.de

www.ausbildungsplatz.de

www.lehrstelle.de





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